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Bernoulli-Euler-Gesellschaft

Euler-Kommission

Bernoulli-Briefwechsel

Aktuell

Die Bernoulli-Euler-Gesellschaft ist seit 1. Januar 2018 Mitglied der SCNAT.

Der Jahresbericht 2017 der Euler-Kommission liegt vor.
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Der Doppelband IVA/4 der Opera Omnia von Leonhard Euler ist online erschienen.

 NEU:  Eine Beta-Version der digitalen Editionsplattform BEOL ist online zugänglich.

Voranzeigen

 23. NOVEMBER 2018:  Vernissage "Opera Omnia Leonhard Euler Band IVA/8: Breifwechsel mit Korrespondenten aus Halle"
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Bernoulli-Euler-OnLine (BEOL)

Euler-Vortrag / Berge
In diesem sehr umfangreichen und vielfältigen Projekt geht es um die digitale Publikation der gesamten Euler- und Bernoulli-Werke auf einer modernen Editionsplattform. Sie soll dem wissenschaftshistorischen Forscher ein effizientes Werkzeug zur Verfügung stellen, das flexibel aufgebaut ist und durch neue Ergebnisse laufend ergänzt und erweitert werden kann. Eine solche Plattform stellt hohe Ansprüche an die Qualität der Digitalisierung, an die interne Vernetzung, die Verschlagwortung und auch die Betreuung.

Diese Aufgabe wollen wir im Rahmen des obigen Projektes in die Hand nehmen, wobei Experten verschiedenster Ausrichtungen zusammenarbeiten: Mathematiker, Naturwissenschaftler, Historiker, Informatiker, Bibliothekswissenschaftler, Medienwissenschaftler, Verlagsleute, Juristen, usw. Der SNF hat seine Unterstützung für die erste Phase (2016-19) zugesagt. Eine sorgfältige und zukunftsträchtige Planung ist von ausschlaggebender Bedeutung. Hier steht eine intensive Zusammenarbeit mit dem „Digital Humanities Lab“ (DHlab, Prof. Dr. Lukas Rosenthaler und Dr. Tobias Schweizer) der Universität Basel im Zentrum. Es stellt sich dabei auch die Frage der Kommerzialisierung und Vermarktung der Produkte, der freien Zugänglichkeit, des Copyrights und des Schutzes der eigenen Beiträge. Die Qualität muss sichergestellt sein, was eine gute Qualitätskontrolle erfordert (korrekte Quellenangaben, Verwendung externer Beiträge usw.).

Eine moderne digitale Edition bietet enorme Vorteile gegenüber einer klassischen Edition in gedruckter Buchform, insbesondere für die historische Forschung. Zunächst eröffnet die digitale Speicherung effiziente Suchmethoden, die es auch aussenstehenden Experten erlauben, umfangreiche Texte systematisch zu durchsuchen und neue Zusammenhänge aufzuspüren. Dazu kommt die Möglichkeit der Verlinkung der verschiedensten Dokumente, etwa der Transkriptionen mit den Originalen, aber auch der Werke mit den damit zusammenhängenden Briefen und den entsprechenden Ausschnitten aus den Notizbüchern.

Weiter spielt der ,,modulare’’ Aufbau der Edition eine zentrale Rolle. Die neuen Resultate werden sukzessive aufgeschaltet, die Datenbank wird laufend erweitert und ergänzt, und die Forschungsergebnisse stehen der internationalen Forschergemeinschaft unmittelbar zur Verfügung. Eine solche Struktur erlaubt einen sehr flexiblen Einsatz der Mittel, sofern die personellen Ressourcen vorhanden sind. Ebenso kann man leicht externe Forschungsergebnisse aus der weltweit tätigen Forschergemeinschaft einbeziehen. Die Planung der Edition und die langfristige Sicherstellung der Daten und Dateien bilden allerdings eine sehr grosse Herausforderung.

Die erste Phase des Projektes steht vor dem Abschluss. Eine Beta-Version der Plattform BEOL ist aufgeschaltet und öffentlich zugänglich. Sie enthält zur Zeit den Briefwechsel von Leonhard Euler mit Christian Goldbach (Band IVA/4 der Opera Omnia), sowie den gesamten Bernoulli-Briefwechsel, wo man auch die Originale der Briefe einsehen kann. Langfristig soll das gesamte Werk von Leonhard Euler inklusive Briefwechsel und Notizbücher auf dieser Plattform erscheinen.

Mattmüller: BEOL – eine kurze Präsentation