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Bernoulli-Euler-Gesellschaft

Euler-Kommission

Bernoulli-Briefwechsel

Aktuell

Opera Omnia: Der Briefwechsel Euler-Bernoulli ist im Herbst 2016 erschienen.
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Der SNF hat 2016 mehrere Projekte bewilligt.
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 NEU  Jahresbericht der Euler-Kommission
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 NEU  Vitrinen-Ausstellung im Historisches Museum Basel "Ein Pionier europäischer Mathematik: Johann Bernoulli zum 350. Geburtstag." 9. Mai - 12. November 2017

Voranzeigen

 AB 15. JULI:  Vitrinen-Ausstellung in der Universitätsbibliothek "Zum 350. Geburtstag von Johann Bernoulli."

 5. OKTOBER 2017:  Prof. Dr. Th. Sonar (TU Braunschweig): "Johann Bernoulli im Prioritätsstreit zwischen Leibniz und Newton"

 17. NOVEMBER 2017:  Vernissage des Briefbandes IVA/7 der Opera Omnia (mit zwei Vorträgen)

 NOVEMBER-DEZEMBER 2017:  Vortragsreihe über "Euler und Bernoulli" an der Volkshochschule

Bernoulli-Euler-OnLine (BEOL)

In diesem sehr umfangreichen und vielfältigen Projekt geht es um die digitale Publikation der gesamten Euler- und Bernoulli-Werke auf einer modernen Editionsplattform. Sie soll dem wissenschaftshistorischen Forscher ein effizientes Werkzeug zur Verfügung stellen, das flexibel aufgebaut ist und durch neue Ergebnisse laufend ergänzt und erweitert werden kann. Eine solche Plattform stellt hohe Ansprüche an die Qualität der Digitalisierung, an die interne Vernetzung, die Verschlagwortung und auch die Betreuung.

Diese Aufgabe wollen wir im Rahmen des obigen Projektes in die Hand nehmen, wobei Experten verschiedenster Ausrichtungen zusammenarbeiten: Mathematiker, Naturwissenschaftler, Historiker, Informatiker, Bibliothekswissenschaftler, Medienwissenschaftler, Verlagsleute, Juristen, usw. Der SNF hat seine Unterstützung für die erste Phase (2016-19) zugesagt. Eine sorgfältige und zukunftsträchtige Planung ist von ausschlaggebender Bedeutung. Hier steht eine intensive Zusammenarbeit mit dem „Digital Humanities Lab“ (DHlab, Prof. Dr. Lukas Rosenthaler und Dr. Tobias Schweizer) der Universität Basel im Zentrum. Es stellt sich dabei auch die Frage der Kommerzialisierung und Vermarktung der Produkte, der freien Zugänglichkeit, des Copyrights und des Schutzes der eigenen Beiträge. Die Qualität muss sichergestellt sein, was eine gute Qualitätskontrolle erfordert (korrekte Quellenangaben, Verwendung externer Beiträge usw.).

Eine moderne digitale Edition bietet enorme Vorteile gegenüber einer klassischen Edition in gedruckter Buchform, insbesondere für die historische Forschung. Zunächst eröffnet die digitale Speicherung effiziente Suchmethoden, die es auch aussenstehenden Experten erlauben, umfangreiche Texte systematisch zu durchsuchen und neue Zusammenhänge aufzuspüren. Dazu kommt die Möglichkeit der Verlinkung der verschiedensten Dokumente, etwa der Transkriptionen mit den Originalen, aber auch der Werke mit den damit zusammenhängenden Briefen und den entsprechenden Ausschnitten aus den Notizbüchern.

Weiter spielt der ,,modulare’’ Aufbau der Edition eine zentrale Rolle. Die neuen Resultate werden sukzessive aufgeschaltet, die Datenbank wird laufend erweitert und ergänzt, und die Forschungsergebnisse stehen der internationalen Forschergemeinschaft unmittelbar zur Verfügung. Eine solche Struktur erlaubt einen sehr flexiblen Einsatz der Mittel, sofern die personellen Ressourcen vorhanden sind. Ebenso kann man leicht externe Forschungsergebnisse aus der weltweit tätigen Forschergemeinschaft einbeziehen. Die Planung der Edition und die langfristige Sicherstellung der Daten und Dateien bilden allerdings eine sehr grosse Herausforderung.

Die erste Phase der Umsetzung dieses Grossprojekts – einschliesslich einer genuin digitalen Edition von Jacob Bernoullis wichtigem wissenschaftlichen Notizbuch Meditationes – wird vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt; das Projekt, das für drei Jahre eine 60%-Stelle am BEZ (M. Mattmüller) und zwei Vollstellen am DHLab (T. Schweizer, S. Alassi als Doktorandin) umfasst, ist seit Juli 2016 angelaufen.

Mattmüller: BEOL – eine kurze Präsentation