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Bernoulli-Euler Society

Euler Committee

Bernoulli Letters

News

 NEW  The SNF is supporting several projects: Briefwechsel Bernoulli-Varignon, Bernoulli-Euler-OnLine, Basler Edition der Bernoulli-Briefwechsel
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 NEW  The project "Nationale Infrastruktur für Editionen" unter the leading house FEE is supported by the SUK.
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Opera Omnia: The Correspondence of Euler with Goldbach has appeared.
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Annual Report of the Euler Committee
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Announcement

 21 NOVEMBER 2016:  "Daniel Bernoulli und Leonhard Euler im Briefwechsel", Symposium and Vernissage
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Bernoulli-Euler-OnLine (BEOL)

In diesem sehr umfangreichen und vielfältigen Projekt, das vom SNF unterstützt wird, geht es um die digitale Publikation der gesamten Euler- und Bernoulli-Werke auf einer modernen Editionsplattform. Sie soll dem wissenschaftshistorischen Forscher ein effizientes Werkzeug zur Verfügung stellen, das flexibel aufgebaut ist und durch neue Ergebnisse laufend ergänzt und erweitert werden kann. Eine solche Plattform stellt hohe Ansprüche an die Qualität der Digitalisierung, an die interne Vernetzung, die Verschlagwortung und auch die Betreuung.

Diese Aufgabe wollen wir im Rahmen einer Kommission der SCNAT in die Hand nehmen, in der Experten verschiedenster Ausrichtungen mitarbeiten: Mathematiker, Naturwissenschaftler, Historiker, Informatiker, Bibliothekswissenschaftler, Medienwissenschaftler, Verlagsleute, Juristen. Eine sorgfältige und zukunftsträchtige Planung ist von ausschlaggebender Bedeutung. Hier ist eine intensive Zusammenarbeit mit dem „Digital Humanities Lab“ (DHlab, Prof. Dr. Lukas Rosenthaler und Dr. Tobias Schweizer) der Universität Basel vorgesehen, das an einer solchen Plattform arbeitet. Es stellt sich dabei auch die Frage der Kommerzialisierung und Vermarktung der Produkte, der freien Zugänglichkeit, des Copyrights und des Schutzes der eigenen Beiträge. Die Qualität muss sichergestellt sein, was eine gute Qualitätskontrolle erfordert (korrekte Quellenangaben, Verwendung externer Beiträge usw.).

Eine moderne digitale Edition bietet enorme Vorteile gegenüber einer klassischen Edition in gedruckter Buchform, insbesondere für die historische Forschung. Zunächst eröffnet die digitale Speicherung effiziente Suchmethoden, die es auch aussenstehenden Experten erlauben, umfangreiche Texte systematisch zu durchsuchen und neue Zusammenhänge aufzuspüren. Dazu kommt die Möglichkeit der Verlinkung der verschiedensten Dokumente, etwa der Transkriptionen mit den Originalen, aber auch der Werke mit den damit zusammenhängenden Briefen und den entsprechenden Ausschnitten aus den Notizbüchern.

Weiter spielt der ,,modulare’’ Aufbau der Edition eine zentrale Rolle. Die neuen Resultate werden sukzessive aufgeschaltet, die Datenbank wird laufend erweitert und ergänzt, und die Forschungsergebnisse stehen der internationalen Forschergemeinschaft unmittelbar zur Verfügung. Eine solche Struktur erlaubt einen sehr flexiblen Einsatz der Mittel, sofern die personellen Ressourcen vorhanden sind. Ebenso kann man leicht externe Forschungsergebnisse aus der weltweit tätigen Forschergemeinschaft einbeziehen. Die Planung der Edition und die langfristige Sicherstellung der Daten bilden allerdings eine sehr grosse Herausforderung.